Zwischen Sauna und Gesundheit besteht ein enger Zusammenhang. Der Körper reagiert in vielfältiger Weise auf den regelmäßigen Saunagang. Der Effekt setzt nach zwei bis drei Monaten ein und macht sich spürbar bemerkbar. Regelmäßiges Saunieren härtet ab und verbessert das Immunsystem. Die Erkältungsgefahr vermindert sich. Der Körper gewöhnt sich an den Wechsel von Heiß und Kalt. Man wird unempfindlicher gegen Kälteeinbrüche im Winter und verträgt die Hitze im Sommer leichter. Die Durchblutung wird verbessert. Eine bessere Durchblutung hilft gegen eine verspannte Muskulatur. Im Vergleich zu einem vom Einsatz auf eine bestimmte Stelle beschränkten Wärmekissen wird in der Sauna der gesamte Körper und die gesamte Muskulatur erwärmt, die um die verspannte Region herum liegt. Der Körper wird von innen heraus erwärmt, so dass sich die Muskulatur zusätzlich lockern kann.
Wichtig ist, dass ausreichend Zeit für den Saunagang zur Verfügung steht. Entspannung unter Zeitdruck ist ungünstig. Der Körper entspannt zugleich mit der Seele. Zwei Stunden reichen für drei Saunagänge. Wer gesund ist, kann auch mehrfach in der Woche in die Sauna gehen. Entgegen mancher Meinung nimmt man beim Saunieren nicht ab. Es wird Wasser ausgeschwitzt, das durch Trinken von Mineralwasser wieder ausgeglichen werden muss. Allerdings wird der Stoffwechsel angeregt, der eine bessere Verdauung fördert. Sauna und Gesundheit bedingen sich so gegenseitig. Der Gang in die Sauna lässt sich auch in Gesellschaft mit Bekannten oder der Familie kombinieren und kann auch so die innere Ausgeglichenheit fördern. Der Aufenthalt im Ruheraum tut der inneren Gelassenheit genauso gut wie ein Fußbad im angenehm temperierten Wasser.